17 | 12
2014

10 Regeln für erfolgreiches Storytelling

Storytelling ist so alt wie die Menschheit selbst. Ohne die Fähigkeit Erfahrungen, Erkenntnis und Erlebnisse in Geschichten weiter zu erzählen, hätte die Entwicklung der Menschheit sicher einen anderen Verlauf genommen.

Heute ist Storytelling zum Trendthema in der Kommunikationsindustrie geworden und gehört in jedes Kreativ-Portfolio: wahlweise als Fähigkeit, Maßnahme, Werkzeug, Produkt, Projekt oder gleich alles in allem. Fakt ist, mit Storytelling lassen sich Inhalte sehr lebendig und nachhaltig vermitteln, egal ob in Werbung, Marketing, PR, oder Journalismus. Dabei spielt es keine Rolle, ob es um fiktionale oder nonfiktionale Inhalte geht. Wichtig ist, dass die Stories eine Botschaft übermitteln, die das Profil von Marke, Unternehmen oder Produkt schärfen und das Publikum emotional ansprechen und bewegen.

Auch wenn jedes Projekt, jedes Produkt und jeder Kunde eine individuelle Story braucht, lassen sich einige Regeln und Mechaniken für erfolgreiches Storytelling ableiten.

10 Regeln für erfolgreiches Storytelling – analog, digital, transmedial

  1. Lerne deine Zielgruppe kennen: erst zuhören, dann eigene Ideen entwickeln.
  2. Formuliere deine Botschaft: was willst du mit der Story vermitteln?
  3. Finde die Idee zur Story: können archetypische Motive herangezogen werden wie etwa Abenteuer, Entdeckung, Entwicklung, Rache, Rätsel, Rettung, Verlust, Wettkampf etc.?
  4. Schärfe den Plot: was ist der Kern deiner Geschichte, worum geht es und warum will das jemand unbedingt wissen? Fasse deinen Plot in einem Satz zusammen.
  5. Entwickle das Framework der Story: skizziere Held, Konflikt und Lösung.
  6. Gestalte einen Spannungsbogen: baue die Dramaturgie auf, die deiner Story angemessen ist.
  7. Erzeuge Emotionen: Emotionen sind das wichtigste Element, um ein Publikum zu motivieren. Sei authentisch und emotional ohne in Klischees und Banalitäten zu verfallen, erschaffe eine intensive Bindung zu deinem Publikum.
  8. Sei relevant und glaubhaft: Unterschätze dein Publikum nicht, sondern binde es in die Geschichte mit ein.
  9. Inszeniere deine Story mit allen angemessenen Mitteln und Medien ohne dein Publikum zu verlieren.
  10. Definiere die relevanten Kommunikationskanäle, um deine Story zu erzählen und sorge dafür, dass die Story einfach geteilt werden kann: Mache sie social und shareable.

Das Wichtigste: lass dich inspirieren! Gehe den immer wiederkehrenden Motiven der Literatur auf den Grund, erspüre die Tektonik großer Geschichten, analysiere die Faszination packender Stories und deren Erzählmechaniken.